Willkommen bei Kalthoff & Kollegen

Theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen verbinden

Theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen verbinden

Katharina Schmehl zählt zu unseren Nachwuchstalenten und absolviert ein ausbildungsintegriertes duales Studium. Heute verrät sie, weshalb sie sich für diesen Ausbildungsweg entschieden hat und was ihr an der Arbeit...

Weiterlesen
Unsere Kanzlei wächst – und bleibt sich treu

Unsere Kanzlei wächst – und bleibt sich treu

Wir freuen uns sehr, Ihnen eine wunderbare Entwicklung in unserer Kanzlei bekanntzugeben: Seit dem 01. Januar 2025 gehört Steuerberaterin Nadine Will offiziell zur Partnerschaft von Kalthoff & Kollegen...

Weiterlesen
Kalthoff & Kollegen spenden 50 Trösteteddys an das DRK in Rheinberg

Kalthoff & Kollegen spenden 50 Trösteteddys an das DRK in Rheinberg

Eine Verletzung, Schmerzen, ein Rettungswagen mit Blaulicht und unbekannte Erwachsene: Bei diesem Szenario können es Kinder es schnell mit der Angst zu tun bekommen. Gut, wenn dann...

Weiterlesen
Kalthoff & Kollegen zum neunten Mal in Folge Top Steuerberater

Kalthoff & Kollegen zum neunten Mal in Folge Top Steuerberater

Wir freuen uns sehr erneut von unserer erfolgreichen Teilnahme am deutschlandweiten Focus-Money-Steuerberatertest 2026 berichten zu dürfen. Im Rahmen einer empirischen Erhebung...

Weiterlesen
Digitale DATEV-Kanzlei 2021

Digitale DATEV-Kanzlei 2021

Mit dem Label „Digitale DATEV-Kanzlei“ werden innovative Kanzleien ausgezeichnet, die einen hohen Digitalisierungsgrad in Ihrer Arbeitsweise erreicht haben. Die Kanzlei muss sich jedes Jahr die Voraussetzungen für den Erhalt dieser Auszeichnung...

Weiterlesen
KuK:App - Die Mandanten-APP von Kalthoff & Kollegen

KuK:App - Die Mandanten-APP von Kalthoff & Kollegen

Ihr Steuerberater in der Hosentasche! Geht nicht? Doch, geht mit unserer App für Ihr Tablet oder Handy. Ganz gleich ob IOS oder Android, die Bedienung geht einfach von der Hand. Wir haben...

Weiterlesen

8960130
Buchungssätze digital verarbeitet
3603
knifflige Steuerfälle gelöst
838
Mandanten ruhigen Schlaf verschafft
43
Finanzbeamten den Zahn gezogen
0
Tage gelangweilt herumgesessen

Was wir machen

Wer wir sind

Zeig mir das ganze Team
Karsten Kalthoff - Steuerberater | Geprüfter Bilanzbuchhalter (IHK)

Kompetenz allein genügt nicht,
erst die konsequente Umsetzung schafft Nutzen.

Karsten Kalthoff
Steuerberater
Geprüfter Bilanzbuchhalter (IHK)
Denis Broll - Diplom Ökonom | Steuerberater | Fachberater für int. Steuerrecht | zert. Berater für E-Commerce | (IFU / ISM gGmbH)

Mit unseren geradlinigen Konzepten kriegen Sie garantiert jede Kurve.

Denis Broll
Diplom Ökonom | Steuerberater
Fachberater für int. Steuerrecht
zert. Berater für E-Commerce
(IFU / ISM gGmbH)
Nadine Will - Steuerberaterin | Diplom-Betriebswirtin (FH) | Zert. Testamentsvollstreckerin (IFU)

Wer nie vom Weg abkommt,
bleibt auf der Strecke.

Nadine Will
Steuerberaterin
Diplom-Betriebswirtin (FH)
Zert. Testamentsvollstreckerin (IFU)
David Höing - Rechtsanwalt

Ihr Recht auf das "K" vor Kalthoff & Kollegen:
Kommunikativ. Kreativ. Kompetent.

David Höing
Rechtsanwalt
Silke Hetkamp - Diplom-Kauffrau | Team Jahresabschluss und Steuererklärung

Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen, der hat auch das Recht, Steuern zu sparen.

Silke Hetkamp
Diplom-Kauffrau
Team Jahresabschluss
und Steuererklärung
Sonja Lenz - Team Jahresabschluss und Steuererklärung

Es ist nie falsch das Richtige zu tun.

Sonja Lenz
Team Jahresabschluss
und Steuererklärung
Anke Dieckmann - Diplom-Ökonomin | Team Jahresabschluss und Steuererklärung

Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten. (Aristoteles)

Anke Dieckmann
Diplom-Ökonomin
Team Jahresabschluss
und Steuererklärung
  •  
     
    Karsten Kalthoff - Steuerberater | Geprüfter Bilanzbuchhalter (IHK)

    Karsten Kalthoff

  •  
     
    Denis Broll - Diplom Ökonom | Steuerberater | Fachberater für int. Steuerrecht | zert. Berater für E-Commerce | (IFU / ISM gGmbH)

    Denis Broll

  •  
     
    Nadine Will - Steuerberaterin | Diplom-Betriebswirtin (FH) | Zert. Testamentsvollstreckerin (IFU)

    Nadine Will

  •  
     
    David Höing - Rechtsanwalt

    David Höing

  •  
     
    Silke Hetkamp - Diplom-Kauffrau | Team Jahresabschluss und Steuererklärung

    Silke Hetkamp

  •  
     
    Sonja Lenz - Team Jahresabschluss und Steuererklärung

    Sonja Lenz

  •  
     
    Anke Dieckmann - Diplom-Ökonomin | Team Jahresabschluss und Steuererklärung

    Anke Dieckmann

Spezialthemen

Der GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer: Ihr Leitfaden durch den Dschungel aus Steuer-, Sozial- und Arbeitsrecht

Der GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer: Ihr Leitfaden durch den Dschungel aus Steuer-, Sozial- und Arbeitsrecht

Wenn Sie als Gesellschafter gleichzeitig die Geschäfte Ihrer GmbH führen, nehmen Sie im Wirtschaftsleben eine absolute Schlüsselposition ein. Doch diese Doppelfunktion bringt rechtlich gesehen eine immense Komplexität mit sich. Wussten Sie schon, dass Sie als...

Weiterlesen
Auszubildende im Betrieb: Ein großer Leitfaden für Arbeitgeber

Auszubildende im Betrieb: Ein großer Leitfaden für Arbeitgeber

Fachkräfte fehlen an vielen Stellen. Viele erfahrene Mitarbeiter gehen bald in Rente. Deshalb ist die eigene Ausbildung von Nachwuchs heute wichtiger als je zuvor. Aber was müssen Sie rechtlich beachten? Hier finden Sie alle Regeln zu Verträgen, Pflichten und Finanzen einfach erklärt...

Weiterlesen
Einfachere Umsatzsteuer im Online-Handel: Der One-Stop-Shop (OSS)

Einfachere Umsatzsteuer im Online-Handel: Der One-Stop-Shop (OSS)

Wer Waren oder Dienstleistungen an Privatkunden im EU-Ausland verkauft, stand lange vor einem bürokratischen Berg: Registrierungen in jedem einzelnen Lieferland waren oft Pflicht. Seit Juli 2021 erleichtert der sogenannte „One-Stop-Shop“ (OSS) diese Prozesse erheblich. Doch wie funktioniert das Verfahren genau und für wen...

Weiterlesen
Datenzugriff der Finanzverwaltung

Datenzugriff der Finanzverwaltung

Das Finanzamt darf bei Prüfungen Einblick in Ihre digitalen Geschäftsunterlagen nehmen. Gemeint sind vor allem die Daten aus der Finanzbuchhaltung, der Lohnbuchhaltung, der Anlagenbuchhaltung sowie aus elektronischen Kassensystemen. Auch Vor- und Nebensysteme (zum Beispiel Warenwirtschaft) können dazugehören, wenn dort Geschäftsvorfälle...

Weiterlesen

Aktuelles nach Themen sortiert

Themenübersicht News

Aktuelles aus Recht und Wirtschaft

04.11.26 | Aufwendungen für die Instandsetzung eines Grundstücks

Im Rahmen eines ungewöhnlichen Falls hat sich der Bundesfinanzhof (BFH) mit der Frage befasst, ob Aufwendungen zur Instandsetzung eines Grundstücks sofort abziehbare Werbungskosten darstellen, oder ob Herstellungskosten des Grund und Bodens vorliegen.

Ein Ehepaar hatte 1990 ein Grundstück in einer Bergbauregion erworben. Der Ehemann nutzte das Grundstück zunächst im Rahmen seines Einzelunternehmens, die Ehefrau erzielte aus ihrer Grundstückshälfte Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung.

Als die Standsicherheit sowie die Befahrbarkeit und Bebaubarkeit des Grundstücks aufgrund von Bergschäden nicht mehr gewährleistet waren, entnahm der Ehemann seine Grundstückshälfte aus dem Betriebsvermögen. Anschließend sanierten die Eheleute das Grundstück mit einem Aufwand von rund 135.000 Euro, um es wieder in seinen ursprünglichen Zustand zum Zeitpunkt der Anschaffung zu bringen. Danach sollte es bebaut und vermietet werden.

Aufwendungen für die Beseitigung der Bergschäden

Die Sanierungsaufwendungen für die Beseitigung der Bergschäden machten die Eheleute als sofort abziehbare Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung geltend. Das Finanzamt lehnte dies ab, auch die Klage vor dem Finanzgericht hatte keinen Erfolg.

Werbungskosten versus Herstellungskosten

Wie der BFH nun ausführte, stellen Aufwendungen, die den ursprünglichen Zustand eines Grundstücks wiederherstellen, grundsätzlich sofort abziehbare Werbungskosten dar. Nur wenn eine über den ursprünglichen Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung des Grundstücks vorliege, handele es sich um Herstellungskosten des Grund und Bodens. Das sei dann der Fall, wenn über die zeitgemäße Erneuerung hinaus der Gebrauchswert des Wirtschaftsguts im Ganzen deutlich erhöht werde.

Wertänderung durch Teilwertabschreibung ist zu prüfen

Zudem ist laut BFH zu prüfen, ob während der Haltedauer im Betriebsvermögen eine die Substanz oder die Nutzbarkeit des Grund und Bodens betreffende Teilwertabschreibung vorgenommen worden war. Falls ja, ist der Zustand zum Zeitpunkt der Wertänderung maßgebend und mit dem durch die Sanierung erreichten Zustand zu vergleichen.

Da das Finanzgericht zu dieser Frage noch keine Ermittlungen vorgenommen hatte, hat der BFH das Verfahren mit Urteil vom 21.08.2026 (Az. IX R 13/25) zur erneuten Verhandlung und Entscheidung zurückverwiesen.

(BFH / STB Web)

Artikel vom: 04.11.2026

04.11.26 | 4,4 Prozent der Erwerbstätigen sind Führungskräfte

Im Jahr 2025 waren 4,4 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland in einer Führungsposition tätig. Das waren 1,9 Millionen Personen. Im Mittel verdienten sie 7.024 Euro brutto, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Zu den Führungspositionen zählen dabei die Geschäftsführung kleiner Unternehmen, die Geschäftsführung oder Bereichsleitung großer Unternehmen sowie leitende Positionen im Verwaltungsdienst.

Je nach Branche unterscheidet sich der Anteil der Führungskräfte: Am höchsten war er im Gastgewerbe mit 11,5 Prozent, wo es strukturell viele kleine Betriebe gibt. Danach folgte mit 7,6 Prozent das Grundstücks- und Wohnungswesen und mit 7,4 Prozent der Bereich Information und Kommunikation. Im Baugewerbe sowie im Handel und der Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen lag er mit 5,4 Prozent über dem der Gesamtwirtschaft.

Unterschiede nach Branchen

In der beschäftigungsreichsten Branche, dem Verarbeitenden Gewerbe, hatten 5,2 Prozent der Erwerbstätigen eine Führungsposition inne. Am niedrigsten war der Anteil im Gesundheits- und Sozialwesen mit 1,8 Prozent. Auch in der öffentlichen Verwaltung war der Anteil mit 2,2 Prozent unterdurchschnittlich. Im Bereich Erziehung und Unterricht waren 2,3 Prozent Führungskräfte.

EU-weit waren im Jahr 2025 5,4 Prozent aller Erwerbstätigen Führungskräfte. 

Im Mittel mehr als 7.000 Euro brutto

Der mittlere Bruttomonatsverdienst einer vollzeitbeschäftigten Führungskraft lag im April 2025 bei 7.024 Euro. Sonderzahlungen sind dabei noch nicht berücksichtigt. Zum Vergleich: Der mittlere monatliche Verdienst aller Vollzeitbeschäftigten lag bei 4.123 Euro brutto. Bei Frauen lag der mittlere Verdienst in einer Führungsposition mit 5.806 Euro unter dem Verdienst von Männern, die in vergleichbarer Position 7.451 Euro erzielten

(Destatis / STB Web)

Artikel vom: 04.11.2026

03.11.26 | Keine kostenlose ärztliche Beratung neben medizinischer Adipositasbehandlung

Die kostenlose ärztliche Beratung zur Vermarktung medizinischer Leistungen im Bereich der Adipositasbehandlung ist eine verbotene Zuwendung nach dem Heilmittelwerbegesetz und damit unlauter. Dies hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main entschieden.

Die Antragstellerin entwickelt und vermarktet medizinische Leistungen im Bereich der Adipositas-Therapie. Die Antragsgegnerin bewirbt über eine Internetplattform gleichartige Leistungen und warb mit einer kostenfreien Beratung im unmittelbaren Zusammenhang mit der Anbahnung konkreter medizinischer Behandlungen.

Nach dem Urteil des OLG vom 3.9.2026 (Az. 6 U 60/26) verstößt die Werbung gegen das Verbot, im Rahmen der Werbung für die Behandlung krankhafter Beschwerden Zuwendungen anzukündigen. Die Zielgruppe verstünde die Werbung so, dass kostenlose ärztliche Beratungsleistungen angekündigt würden. Das OLG zitierte dazu aus der infrage stehenden Werbung, wonach "Gewichtsspezialistinnen und -spezialisten" der Anbieterin zu den Behandlungsmöglichkeiten beraten würden.

Werbung legt Beratung durch medizinisches Personal nahe

Dies lege eine Beratung durch medizinisches Personal nahe, zumal auf der Internetseite auch minimalinvasive Eingriffe angeboten würden, die Ärzten vorbehalten seien. Daher würde eine kostenlose ärztliche Beratung erwartet. Diese stelle jedoch eine verbotene Zuwendung nach § 7 Abs. 1 des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) dar. Erfasst werde von diesem Verbot grundsätzlich jede aus Sicht des Empfängers nicht berechnete geldwerte Vergünstigung.

Soweit das Gesetz die Erteilung von Auskünften oder Ratschlägen von dem Verbot ausnehme, setze dies voraus, dass es sich um eine bloße Nebenleistung handele. Hier stellten die beworbenen ärztlichen Beratungsleistungen indes eine Hauptleistung dar.

Das Gericht weist darauf hin, dass die im einstweiligen Verfügungsverfahren ergangene Entscheidung nicht anfechtbar sei. Eine inhaltlich abweichende Entscheidung in einem nachfolgenden Hauptsacheverfahren sei hingegen möglich. 

(OLG Ffm / STB Web)

Artikel vom: 03.11.2026

30.10.26 | Flugzeug in Parkposition als erste Tätigkeitsstätte

Die Frage, was als erste Tätigkeitsstätte des Steuerpflichtigen gilt, spielt eine zentrale Rolle bei der Frage, ob Fahrtkosten nach Dienstreisegrundsätzen geltend gemacht werden können, oder nur die Entfernungspauschale berücksichtigt wird.

Im Rahmen der sogenannten Entfernungspauschale werden Fahrtkosten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte grundsätzlich nur in Höhe von 0,30 Euro (jetzt 0,38 Euro) je Entfernungskilometer als Werbungskosten berücksichtigt.

Aufwendungen für andere berufliche Fahrten können dagegen mit den tatsächlichen Kosten oder bei Nutzung des eigenen Kraftfahrzeugs pauschaliert mit 0,30 Euro je gefahrenen Kilometer geltend gemacht werden. Hier zählen die tatsächlich gefahrenen Kilometer, also Hin- und Rückfahrt, während bei der Entfernungspauschale nur die einfache Strecke zählt.

Ortsfeste betriebliche Einrichtung maßgebend

Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) knüpft das Vorliegen einer ersten Tätigkeitsstätte an eine ortsfeste betriebliche Einrichtung an, in der der Steuerpflichtige jedenfalls einen nicht nur unbedeutenden Teil seiner arbeitsvertraglich geschuldeten beruflichen Tätigkeit erbringt. Wie der BFH mit Urteil vom 9.9.2026 (Az. VI R 4/25) nun im Fall eines angestellten Piloten entschieden hat, kann dessen erste Tätigkeitsstätte auch ein in der Parkposition stehendes Flugzeug am Stationierungsflughafen sein.

Der Kläger machte Aufwendungen für die Fahrten von seiner Wohnung zu seinem Stationierungsflughafen nach Dienstreisegrundsätzen geltend. Er argumentierte, der Flughafen sei nicht seine erste Tätigkeitsstätte, da er dort nur in unbedeutendem Umfang tätig gewesen sei. Tatsächlich habe er seine Tätigkeit nur in dem Flugzeug ausgeübt, welches keine ortsfeste betriebliche Einrichtung darstelle.

Berufliche Tätigkeit bereits in der Parkposition

Dieser Argumentation ist weder das Finanzamt noch das Finanzgericht gefolgt. Auch die Revision des Klägers war erfolglos. Die ortsfeste Tätigkeitsstätte eines Piloten umfasse nicht nur das Flughafengelände nebst aufstehenden Gebäuden, so der BFH, sondern auch ein dort in der Parkposition stehendes Flugzeug. Erst mit dem Verlassen der Parkposition gehe das Flugzeug in den Flugbetrieb über.

In dem Flugzeug sei der Kläger während dessen Aufenthalts in der Parkposition aber unstreitig in hinreichendem Umfang als Pilot beruflich tätig geworden. So hätte er in dieser Phase aus dem Cockpit insbesondere den Tankvorgang zu überwachen sowie umfangreiche flugvorbereitende Kontrollen durchzuführen.

Demnach war der Kläger in einer ortsfesten Einrichtung tätig, sodass seine Fahrtaufwendungen nur in Höhe der Entfernungspauschale als Werbungskosten berücksichtigt werden konnten.

(BFH / STB Web)

Artikel vom: 30.10.2026

28.10.26 | Mehr wachstumsorientierte Start-ups

Einer Auswertung des ZEW Mannheim und Creditreform zufolge wurden 2025 rund 183.000 neue Unternehmen gegründet. Das sind 7,7 Prozent mehr als im Vorjahr und so viele wie seit 15 Jahren nicht mehr. Vorwiegend handelt es sich allerdings um kleinere Gründungen. Zugleich zeigt sich ein Aufschwung bei wachstumsorientierten Start-ups.

Während vor allem die Anzahl der Gründungen kleiner Unternehmen ohne Handelsregistereintrag zunahm, sank die Zahl der Gründungen mit Handelsregistereintrag sogar um 3,3 Prozent. "Der deutliche Anstieg der Gründungszahlen ist ein positives Signal. Allerdings zeigt der genauere Blick, dass vor allem Gründungen im Kleingewerbebereich für den Zuwachs verantwortlich sind. Bei größeren, kapitalintensiveren Gründungen sehen wir dagegen weiterhin eine schwächere Entwicklung", erklärt ZEW-Forscherin Dr. Sandra Gottschalk.

Aufschwung bei technologieorientierten Start-ups

Mit rund 3.100 Gründungen, 19 Prozent mehr als 2024, fällt der Aufschwung bei wachstumsorientierten, innovativen Start-ups dennoch besonders stark aus. Mehr als 45 Prozent beziehungsweise rund 1.400 Unternehmen darunter gehören zu den technologieorientierten Dienstleistungen. In diesem Bereich stieg die Zahl der Start-up-Gründungen gegenüber dem Vorjahr sogar um 27 Prozent.

In der Erhebung zählt eine Gründung dann zu den wachstumsorientierten Start-ups, wenn sie als Kapitalgesellschaft gegründet wird, mehrere Gründende beteiligt sind und das Unternehmen Forschung und Entwicklung betreibt.

Unterschiede nach Branchen

Auch zwischen den Branchen zeigen sich deutliche Unterschiede. Besonders dynamisch entwickelte sich 2025 das Gastgewerbe: Rund 20.000 Unternehmen wurden gegründet (+ 20,7 Prozent). Gleichzeitig nahm auch die Zahl der Schließungen in dieser Branche deutlich zu.

Schwächer fällt die Entwicklung im produzierenden Gewerbe aus. Im forschungsintensiven verarbeitenden Gewerbe sank die Zahl der Gründungen um 2,6 Prozent, im Fahrzeugbau sogar um 8,7 Prozent. Einen Gegenpol bilden technologieorientierte Dienstleistungen, bei denen die Zahl der Gründungen mit Handelsregistereintrag um 8,5 Prozent zunahm. Insgesamt mahnen die Ergebnisse daher zu einer differenzierten Bewertung des Aufschwungs bei den Unternehmensgründungen.

Neu gegründete Unternehmen würden in der Datenbasis teilweise erst mit zeitlicher Verzögerung erfasst, so das ZEW. Daher würden die Gründungszahlen am aktuellen Rand hochgerechnet. Die Werte für 2025 seien plausible Prognosen.

(ZEW / STB Web)

Artikel vom: 28.10.2026

Social Media News

Weseler Hochschultag

24.10.23

Unsere Firma ist stolz darauf, nicht nur in der Gegenwart erfolgreich zu sein, sondern auch Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Wir investieren nicht nur in unser eigenes Wachstum, sondern auch in die nächste Generation.

Wir glauben an die Bedeutung von Bildung und Ausbildung...

Nacht der Ausbildung. Wir - das Team und unsere Azubis - sind dabei!

19.10.23

Die Kernidee der „Nacht der Ausbildung“? Ausbildungsinteressierte und ausbildende Unternehmen werden im persönlichen Kennenlernen zusammengebracht. Wir als teilnehmende Kanzlei erhalten die Möglichkeit unsere Türen für Euch zu öffnen. Eingeladen sind Schüler und Schülerinnen, junge Erwachsene und natürlich...

Änderungen bei der Homeoffice-Pauschale ab 2023

02.02.23

Die Homeoffice-Pauschale hat der Gesetzgeber ab 01.01.2023 auf sechs Euro pro Tag angehoben und dauerhaft eingeführt. Sie kann nun für bis zu 210 Tage statt bisher 120 Tage im Jahr in Anspruch genommen werden. Beschäftigte können dann maximal 1.260 Euro pro Jahr statt bisher 600 Euro...

Der Grundfreibetrag - also das steuerfreie Existenzminimum - steigt um 561 Euro auf 10.908 Euro (Inflationsausgleichsgesetz).

04.01.23

Der Spitzensteuersatz von 42 %, der im Moment ab einem zu versteuernden Einkommen von 58.597 Euro greift, ist im Jahr 2023 ab 62.810 Euro fällig.

Quelle: DATEV

Anpassung von Zinsfestsetzungen für Steuernachzahlungen und -erstattungen

23.12.22

Das Bundesverfassungsgericht hatte mit Beschluss vom 08.07.2021 die Verfassungswidrigkeit des bundesgesetzlichen Zinssatzes von jährlich 6 % für Steuernachzahlungen und -erstattungen festgestellt. Der Bundesgesetzgeber hat daraufhin eine verfassungsgemäße Neuregelung der...

Unsere neuesten Video-Tipps

Aktivrente: Das müssen Sie wissen

Wer profitiert von der Aktivrente und welche Gruppen sind ausgeschlossen? Wie hoch ist der steuerfreie Betrag und wie sieht es mit der Sozialversicherung aus?

Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie in nur 3 Minuten.

Senkung der Umsatzsteuer in der Gastronomie

Änderung der Steuersätze in der Gastronomie bedeutet Umstellung für die Betriebe.

In diesem Video erfahren Sie in wenigen Minuten, worauf Sie achten müssen.

Was kostet ein Steuerberater – die StbVV

Die Steuerberatervergütungsverordnung, kurz die StbVV, regelt die Vergütung von Steuerberatern in Deutschland.

Wie das Honorar eines Steuerberaters zustande kommt, erfahren Sie in diesem Video.

Workation – Arbeiten im Ausland

Urlaub und Arbeit verbinden – das ist Workation.

Worauf Sie bei Besteuerung und Sozialversicherung achten müssen, erfahren Sie in diesem Video.

Schreiben Sie uns

Schreiben Sie uns